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StraßenfassadeDachgarten vor der SanierungEntnahme von Bohrkernen aus Balkonen zur Bestimmung der BetonqualitätStrukturierte Betonfertigteile zur Erweiterung eines hofseitigen BalkonsWährend der Sanierungsarbeiten der Erdgeschosseinheit
Straßenfassade
StraßenfassadeDachgarten vor der SanierungEntnahme von Bohrkernen aus Balkonen zur Bestimmung der BetonqualitätStrukturierte Betonfertigteile zur Erweiterung eines hofseitigen BalkonsWährend der Sanierungsarbeiten der Erdgeschosseinheit

Ein unter Denkmalschutz stehendes Wohn- und Geschäftshaus in Halle an der Saale wird einer sukzessiven Instandsetzung und Wohnraummodernisierung unterzogen. Als Dienstgebäude des Halleschen Bergwerkvereins wurde es in den Jahren 1923 und 1924 von den Architekten Wolff und Ulrich in Massivbauweise errichtet und weist trotz eines ersichtlichen Sanierungsbedarfs eine solide Bausubstanz auf.

Heute ist das Gebäude teilbewohnt. Zur behutsamen Sanierung ohne Mieterumzug wurde ein Konzept erarbeitet, welches erlaubt, das Gebäude in mehreren Teilabschnitten umzubauen. Dazu wurde die räumlich-funktionale Planlösung um ein technisch-energetisches Konzept erweitert, das den jeweiligen Bauabschnitten gerecht wird. Gleichzeitig erfolgt die Gebäudesanierung in integrativer Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz und ist bestimmt durch das Ausloten von Erhaltungs- und Modernisierungsansprüchen, um zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten mit den stadtentwicklungspolitischen Leitideen für Hallesche Baudenkmale zu verbinden.

Objektdaten

Bauherr: privat
Planungsbeginn: Januar 2008
Beginn der Modernisierungsarbeiten: Juni 2008
Bruttorauminhalt: 5913 m³
Bruttogrundfläche: 1971 m², 4 Vollgeschosse
Wohnfläche: 1029 m²
Gewerbefläche: 242 m²
Grundstücksgröße: 621 m²