Büro KL
3D-Laserscan, © Jost BroserKalk-Mülheimer Straße als Edward Ruscha-AnsichtVerformungsgerechtes Aufmaß des Bestandsgebäudes mit Hilfe eines TachymetersDas neue Foyer entsteht: Abbruch einer tragenden Wand nach Einbau eines neuen BetonunterzugsBauen im Bestand: Schließen eines Deckenfeldes im ehemaligen Eingangsbereich
3D-Laserscan, © Jost Broser
3D-Laserscan, © Jost BroserKalk-Mülheimer Straße als Edward Ruscha-AnsichtVerformungsgerechtes Aufmaß des Bestandsgebäudes mit Hilfe eines TachymetersDas neue Foyer entsteht: Abbruch einer tragenden Wand nach Einbau eines neuen BetonunterzugsBauen im Bestand: Schließen eines Deckenfeldes im ehemaligen Eingangsbereich

Mit der Sanierung und Wiederinbetriebnahme der ehemaligen Union Lichtspiele als ein Ort des kulturellen Miteinanders wird ein Beitrag zur Entwicklung des Quartiers als lebendige und resiliente Nachbarschaft geleistet. Die Union Lichtspiele wurden in den ersten Nachkriegsjahren vom Kölner Architekten Ernst Schröder als Ein-Saal-Kino mit Empore für 200 Zuschauer auf zwei teilzerstörten Gebäuden errichtet. Das Kino wurde 1948 eröffnet und bis 1973 betrieben. Im Anschluss wurden die Räumlichkeiten als Diskothek – das Movie – genutzt. Seit Mitte der 90er Jahre wurde der Saal auf verschiedene Weise zwischengenutzt, ist heute jedoch samt der Empore nahezu im Original(rohbau)zustand erhalten.

Für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung hat Büro KL neben der baulich-räumlichen Planung auch das Gutachten zur Einzelfallermittlung von notwendigen Stellplätzen für Pkw und Fahrräder sowie das Schallschutzkonzept erstellt.

Objektdaten

Bauherr: Schlieper & Seifert GbR
Leistungsphasen: 1–8
Planungsbeginn: März 2015
Beginn Rückbauarbeiten: März 2017
Baubeginn: Juli 2017
Fertigstellung: voraussichtlich Dezember 2017
Bruttorauminhalt: ca. 1170 m³
Bruttogrundfläche: ca. 365 m²
Nettogrundfläche: ca. 280 m³
Nutzfläche: ca. 250 m²

Beteiligte Fachplaner und –ingenieure:
Sachverständige für Brandschutz: Werner Bauingenieure, Unna